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Den Beruf der Medizinischen Dokumentationsassistentin,
bzw. des Medizinischen Dokumentationsassistenten gibt es ungefähr
seit 1982. Ursprünglich erfolgte der Einsatz vor allem in der
pharmazeutischen Industrie und der pharmakologischen Forschung.
Im Laufe der Zeit wurde das Aufgabengebiet immer mehr auch auf
medizinische Bereiche ausgedehnt. Zuerst in Forschungsbereichen, in denen
große Datenmengen zu dokumentieren sind. Denken wir nur an
Tumorzentren oder den Bereich der Sozial- und Umweltmedizin.
In letzter Zeit wird aber auch der Einsatz in der klassischen
Verwaltungsarbeit wichtiger. Das hängt vor allem mit der Einführung
der leistungsbezogenen Abrechnung im Krankenhausbereich zusammen.
Das führt zu einem erhöhten Bedarf an qualifizierter
Dokumentationsarbeit, da die Patienten in sogenannte diagnosebezogene
Gruppen (DRG-Diagnosis Related Groups) eingeordnet werden müssen.
In Zukunft wird noch verstärkt der Bereich des medizinischen
Controllings dazukommen.
Um diese Aufgaben zu bewältigen, erwerben MDA in der Ausbildung
betriebswirtschaftliches Grundwissen, Spezialwissen in medizinischen
Fächern und der Dokumentation sowie erwerben umfangreiche Kenntnisse und
Fertigkeiten für den Umgang mit Computersystemen.
Das ermöglicht den Einsatz in allen Bereichen des Medizin- und
Sozialwesens (Krankenhäuser, Pharmaindustrie, Pflegeheime,
Krankenversicherungen usw.), der Softwareindustrie, Bibliotheken,
aber IT-Fachleute werden auch ganz wo anders gebraucht.
Alles in allem gesehen
gute Berufsaussichten für medizinische
Dokumentationsassistentinnen und -assistenten.
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